Team Haibike News
18. März 2009
Sieg nach der Teampräsentation
Einen Tag nach der offiziellen Team-Präsentation in Schweinfurt gingen 3 Teammitglieder hochmotiviert beim 3. Lauf zum Poisencup in Ochternburg an den Start.
Das Team HAIBIKE 2009. Hinten stehend v.l.n.r.:
Philip Daum, Jens Böhm, Lukas Kubis, Patrick Schilz, Jan Rösel.
Vorne Stehend: Teamchef Gerhard Burghardt, Nancy Scholz, Ivonne Kraft, André Ohndorf.
Hockend: Daniel Staub, Udo Hollwede, Kirsten Rösel.
Liegend: Elisabeth Brandau unsere Deutsche Marathon Meisterin
Mehr Informationen zum Team und den Fahrern.
25. Januar 2009
Rennbericht vom Ziegler ICE-Rider / Schömberg, 25.01.2009
Das „neue“ Team Haibike hat das erste Mal seine Zähne gezeigt. Elisabeth Brandau, Lukas Kubis,
Philipp Daum und Jens Böhme
gingen bei strahlendem Sonnenschein auf die stark vereiste Strecke
über 33 km. Bei vielen der 103 Teilnehmer waren deshalb Spike- Reifen angesagt.
Lukas
Kubis lieferte sich an der Spitze des Fahrerfeldes über die gesamte Strecke mit Olaf Rochow
(Team Fuji Bikes Europe) einen harten Zweikampf, den letztendlich Rochow für sich entscheiden
konnte. Lohn der Mühe, Platz 2 für Lukas Kubis.
Elisabeth Brandau setzte sich
ebenfalls an die Spitze bei den Damen und konnte ihre stärkste Konkurrentin Hanna Klein
distanzieren. In der letzten Runde aber rutschte ein Fahrer direkt vor Lisa weg, sie konnte nicht
mehr Bremsen und stützte ebenfalls. Ihr Vorsprung reichte jedoch noch aus und Lisa gewann erneut
den ICE-Rider vor Hanna Klein (Team Rothaus Cube) und Silke Keinath (Corratec World
Team).
Philipp Daum lag sehr gut auf Platz 5 im Rennen. Ein Platten in der zweiten
Runde stoppte jedoch seine rasante Fahrt und er musste zum Ersatzschlauch und Pumpe greifen. Als
13er stieg er aufs Rad und kämpfte sich mit einer imposanten Leistung wieder nach vorne. Kurz vor
Schluss holte er noch Jens Böhme ein und die beiden HAIBIKER sicherten sich Platz 8 und 9 im
Gesamtklassement.
Zusammenfassend eine absolut erfolgreiche Bilanz dieses
Renntages:
-4- Fahrer unter den Top-Ten der Gesamtwertung von 103 Teilnehmern, dazu
insgesamt vier Treppchenplätze einschließlich der AK-Wertung.
1. Platz Elisabeth Brandau
(Gesamtwertung)
2. Platz Lukas Kubis (Gesamtwertung)
8. Platz Philipp Daum
(Gesamtwertung) / 2. Platz AK-Wertung
9. Platz Jens Böhme (Gesamtwertung) / 3.
Platz AK-Wertung
29. Oktober 2008
Ein Treppchenplatz auf Fuerteventura
Bericht vom Teamchef Gerhard Burghardt
Zum Abschluss der Mountainbikesaison hieß es für mich nochmals einen der härtesten Marathons zu bestreiten, den FudeNas-Marathon auf Fuerteventura. Die Strecke führt der Länge nach von Moro Jables im Norden nach Corralejo im Süden der Insel über 152 km mit ca. 2300 hm quer durch die Insel. Bereits zum dritten Mal wird der Marathon ausgetragen der von dem Infanterie Bataillon Soria 9 veranstaltet wird. Ca. 400 Soldaten kümmern sich entlang der Strecke um die Teilnehmer, dazu ist auch noch zusätzlich ein großer Militärhubschrauber während der Rennens im Einsatz der die gesamten Rennstrecke überwacht und die Fahrer begleitet. Das hervorragend organisierte Rennen hat sich natürlich bei den Mountainbikern herumgesprochen, so dass diesmal über 100 Fahrer aus Holland, Schottland, Österreich, Italien, Spanien und Deutschland auf die Insel kamen. Aufgrund der natürlichen Gegebenheit der Vulkaninsel führt die Rennstrecke zum größten Teil auf Sand-, Gesteins- und Geröllpisten mit dem zermürbenden sogenannten Wellblech, das mich und das Rad ständig gehörig durchgerüttelt hat. Dazu noch der ständig wehende Wind und Temperaturen um die 30 Grad. Mit den harten wüstenähnlichen Bedingungen (Namibia und Dubai ließen grüßen) und den damit verbundenen ganzen Widrigkeiten kam ich allerdings sehr gut zurecht und konnte mich bis km 95 im vorderen Drittel des Fahrerfeldes halten. Die letzten 40 km vor dem Ziel führten dann an der Küste entlang und sind wegen der ständig wiederholenden Rampen bei den Fahrern gefürchtet. Hier musste ich dem schweren Gelände Tribut zollen und einen Gang raus nehmen, ohne jedoch meinen Rhythmus zu verlieren. Ab km 135, es waren noch 17 km bis ins Ziel, kam es noch zu einem Zweikampf mit einem spanischen Fahrer den ich aber dann auf dem Zielsprint in Corralejo für mich entscheiden konnte. Lohn der Mühe war dann nach 6:51 Stunden der dritte Platz in der Mastersklasse, hinter dem Sieger, dem Deutschen Ubi Weidner und dem zweitplatzierten Spanier Quintero.
Ein Tipp für Nachahmer, das Fully HAI-End war Gold wert.
6. August 2008
Zwei Siege in Ischgl
Kirsten Rösel feiert gelungenes come back
Ischgl war eine Reise wert. Kirsten Rösel startete das erste Mal nach der Geburt ihrer Tochter Lucia im April wieder bei einem Rennen. Sie ging, so wie auch ihr Bruder Jan und Teamchef Gerhard Burghardt, auf die kleine Runde. Sie meldete sich mit einem unangefochtenene Sieg zurück. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Österreicherin Karin Fink betrug acht Minuten. Jan Rösel konnte sich mit einer sehr guten Leistung mit dem achten Platz unter den Top Ten platzieren. Teamchef Gerhard Burghardt ging trotz der erst sechs Tage zurückliegenden 24-h WM auch an den Start. Für ihn hieß es alles oder nichts denn ob die Kraft nach dem WM-Kampf selbst für die kleine Runde reichen würde stand in den Sternen, aber es lief hervorragend. Nach einem gelungenem Start fuhr Gerhard sein Tempo durch und konnte in eine super Zeit von 1:26 Std. als Sieger bei den Grand Master über das Ziel fahren.
29. Juli 2008
Gerhard Burghardt holt sich die Silbermedaille bei den 24-h Weltmeisterschaften in Ruhpolding
Zum zweiten Mal fanden die 24-h Weltmeisterschaften der Mountainbiker in Ruhpolding statt. Insgesamt gingen ca. 300 Teams bestehend aus Achter-Vierer-Zeierteams und etwa 110 Einzelfahrer an den Start. Gerhard Burghardt startete als Einzelfahrer in der Masterkategorie.
Eine Medaille war das große Ziel für den 53-jährigen Teamchef. Bereits letztes Jahr hatte er sie schon in Reichweite und musste sich dann dennoch mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Dieses Jahr sollte es anders laufen. Eine lange Vorbereitungsphase mit mehreren Marathonrennen sollten die Grundlage für den Erfolg werden. Der Start erfolgte am Samstag um 13.00 h im Ortszentrum von Ruhpolding. Es ging dann im Konvoi hinaus zur eigentlichen Rennstrecke im Biahtlonzentrum wo die Fahrer dann auf den Rundkurs über 6,7 km mit ca. 100 hm geschickt wurden. Der Kurs führte hauptsächlich auf der Wettkampfstrecke der Biathleten. Ein harter und schwerer Kurs mit zahlreiche Rampen, u.a. musste, selbst bei den Biathleten gefürchtet, die sog. „Wand“ ein kurzer steiler Anstieg mit gut 25 Prozent Steigung gemeistert werden. Einmal wäre es ja kein Problem, aber nicht nur diesen Anstieg mehrer Dutzend Male zu fahren geht an die Substanz. Nach acht Stunden Fahrt legte Gerhard Burghardt dann die erste Pause ein. Das war auch der Zeitpunkt ab dem mit Licht gefahren werden musste. Der spätere Sieger, Horst Jung/RSC St. Ingbert; lag hier mit 5 Runden Vorsprung in Führung. Für Burghardt hieß es aber die Pause so kurz wie möglich zu halten, denn er hatte nur einen Vorsprung von zwei Runden auf den nachfolgenden Karl Zimmer. Gegen 02.00 h zeigte sich dann erste Ermüdungserscheinungen und der Brannenburger musste eine nicht geplante Pause einlegen. Bis zur Dämmerung hatte er dann aber einen Vorsprung von 4 Runden gegenüber den an dritter Stelle liegenden Zimmer herausgefahren, während der spätere Sieger Jung hier bereits mit 8 Runden uneinholbar führte. Gerhard Burghardt konnte den Vorsprung von 4 Runden zum Dritten halten. Nach fast 22 Stunden im Sattel, 318 km und knapp 5000 hm in den Beinen fuhr Burghardt als Silbermedaillengewinner und somit Vizeweltmeister in seiner Masterklasse ins Ziel.
17. Juni 2008


HAI Bike Biathlon in Oberhof/Thüringen
Ein Bericht von Gerhard Burghardt:
Bike-Biathlon -Powerd by HAI- in Oberhof/Thüringen. Damit das auch alles wie ein richtiger Biathlon abläuft fand die Veranstaltung im Olympiastützpunkt der Biathleten in Oberhof „Am Grenzadler“ statt. Es mussten drei Runden Cross-Country gefahren werden. Dazwischen liegend je zweimal 5 Schuss, ein Fehlschuss wurde mit 30 Strafsekunden berechnet. Geschossen wurde auf dem Trainingsplatz mit den KK-Trainingsgewehren der Biathleten. Beim „Anschießen“ hatte ich von 20 Schuss 18 Treffer, was allerdings nichts aussagt, kein Wettkampfstress und ein ruhiger Puls, da trifft man gut.
Als Erster vom Start weg hieß es dann gleich Vollgas und der Puls schnellt sofort auf Maximum hoch. Kurz vor dem Schießstand bei der ersten Runde hatte mich der spätere Sieger schon eingeholt. Beide lagen wir nun beim Schießen. Puls 175, kurz ein/zweimal tief Durchschnaufen, Luft anhalten, Zielen und Schuss. Wenn’s so einfach wäre, man hört den Konkurrenten wenn er trifft oder es „klingelt“, die Zuschauer schreien „Ah“ oder „Oh“ und man spürt den Puls hämmern. Auf alle Fälle gleich mal zwei „Fahrkarten“ und drei Treffer. Bei der zweiten Runde ist dann mein härtester Konkurrent enteilt. Als ich dann nach der zweiten Runde zum Schießstand kam lag er bereits beim Schießen, aber ich hörte es bei ihm „klingeln“. Dreimal hatte er daneben geschossen und ich leider auch wieder zwei mal. So konnte ich ihn nicht mehr einholen und fuhr als Zweiter durchs Ziel. Das war mal etwas ganz anderes und Spaß hat es obendrein gemacht.
Gerhard
Leider noch eine schlechte Nachricht. Jan Rösel hatte beim Marathon in Willingen bei hoher Geschwindkeit auf einer Schotterabfahrt einen schweren Sturz. Jan mußte mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Schwere Prellungen, Hautabschürfungen und eine tiefe Wunde am Knie die genäht werden mußte. Jan kann dies offenbar nicht erschüttern, denn wie er mir mitteilte wird er wohl in Kürze, wenn die Fäden gezogen sind, wieder auf's Rad steigen.
09. Juni 2008
Das Werksteam wieder zweimal auf dem Treppchen
Schauplatz war Tegernsee und Schotten
Udo Hollwede und Gerhard Burghardt gingen beim Bike Marathon am Tegernsee an den Start. Aufgrund der bekannt guten Organisation gingen diesmal insgesamt ca. 1600 Starter auf die verschiedenen Strecken. Udo Hollwede startete auf der 82 km mit 3500 hm langen Runde. Bereits vor dem Start hatte sich unter den Fahrer herumgesprochen, dass diese Strecke aufgrund der vorangegangenen Regenfälle sehr schwer ist. Zahlreiche Fahrer wechselten deshalb auf die kürzere Strecke. Udo, noch geschwächt von einer vorangegangene Magen-Darminfektion, ging trotzdem auf die lange Runde. Er fuhr ein starkes Rennen und wurde mit dem 14. Platz belohnt. Sieger wurde hier der Lokalmatador Andi Strobel.
Der Teamchef ging auf die Runde mit 58 km und 1400 hm und hatte einen sehr guten Tag erwischt Über 20 km lang lieferte er sich mit den beiden späteren Dritt- und Viert- platzierten einen harten Fight, den er dann auf den letzten 5 Kilometern für sich entscheiden konnte und unter den 40 Startern in seiner Klasse den 2. Platz erreichte. Eine kleiner Trost für den unglücklichen Ausstieg bei der Trans Germany.
Unser frisch gebackener Europameister Jan Rösel ging beim 19. Schottener CC-Rennen an den Start. Wie er mit mitteilte war es eine technisch äußerst schwierige Runde über 3,5 km mit 155 hm die 5 mal gefahren werden musste. Trotz zweimaligen "Abstieg" vom Rad konnte er sich durchbeißen und ebenso einen 2. Platz erkämpfen.
06. Juni 2008
ein strahlender "Goldie"Wir haben einen EUROPAMEISTER
Jan Rösel holt sich Gold bei der European Challenge of Mountainbiking
der Amateure im Cross Country
Jan Rösel darf sich offiziell Europameister der Amateure im Cross Country nennen. Am Sonntag fand in Pracht-Wickenhausen der 3. Lauf des Berg-German-A-Cup statt, der gleichzeitig die offizielle Europameisterschaft der Amateure im CC war. Jan ging im Cup- Leadertrikot an den Start.
Sein härtester Gegner, der Belgier Andy De Rooy (Team La Vita/BMC), auch zweiter in der Cup-Wertung, lieferte ihm einen erbitterten Zweikampf. Mit vier Sekunden Vorsprung konnte Jan jedoch den Titel und die Goldmedaille für sich holen. Hier Jan's Originalbericht:
"Dieses Rennen gehört auch zum 'Berg-german A-Cup, den ich momentan anführe - mit 3 Siegen. So stand Janny also im Leadertrikot am Start in Pracht-Wickhausen. 4 Runden a'4,2 km mit 155 hm mussten bezwungen werden. Und was soll ich sagen. Ich glaube es gibt keine Rennstrecke, die einer EM würdiger wäre, als die hier in Pracht-Wickenhausen. Eine Achterbahn die durch den Dauerregen tags zuvor, gut geölt war.
Die erste Abfahrt, gleich 300m nach dem Start, hatte es schon gewaltig in sich. Mit 60 km/h ( Geschwindigkeitsmessung Vorort ) in eine Schlamm-kompression um den Gegenhang mit Maxkraft wieder hochzuprügeln. Heuballen und Weichböden -gestiftet durch die ortsansässigen Turn- und Reit e.V'en - wiesen dir den Weg/ oder auch nicht. Der Einstieg dann in den eigentlichen- wurzel-brabbel- ohjemine Downhill- ließ dann nicht lang auf sich warten. Das lustige an der Sache war hier, in dem Zeitpunkt, als du den Steilhang im Kleinhirn registriertest, hättest du eh nicht mehr umdrehen- geschweige denn bremsen können. Aber, solange die Heu-ballen und der Turngau in deiner Nähe war, konntest du dir sicher sein- Natürlich war auch hier der meiste Publikumsverkehr. Du müsstest also runter FAHREN !!!
Nach 2km Aktion dann n flacher Feldweg -Puhh- Vorbereitung zum ersten moderaten Anstieg. 400m gute 16% breiter Fahrweg, Mittleres Kettenblatt-gut zum überholen. Danach n kurzes Flachstück( Trinkgelegenheit ) und der erste Wurzel-Singletrail -25% Anstieg von 150m Länge stand nun vor einem- wie eine Wand . Hier war es wichtig die Balance von Schwung und Gefühl zu finden, da es von diesem flachen, breiten Fahrweg in ei-nem 90° Knick die Rampe hochging. Keine Chance wieder aufs Rad zu steigen, wenn man einmal absteigen musste.
Der Weg war gesäumt von roter Farbe, die von Spraydosen aufgetragen, die Wurzel markierten. Hier war dann der zweite HOTSPOTT für das Publikum. Ich flog, von Zurufen beflügelt, jedes mal hier hinauf. Muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich während des Rennens, trotz Anstrengungen, jedes Mal auf diese Wand gefreut habe. Oben angekom-men erstmal wieder verschnaufen. So war auch während dem gesamten Rennen meine Taktik. Vollgas hoch und ausruhen -bis zu nächsten Berg und wieder Vollgas hoch …
Von diesem 25- 27%igen Anstiegen gab es ganze 3 in einer Runde.
Den Start hatte ich 'verhauen' und bin erst an zweiter Stelle in die erste Abfahrt rein gekommen. Aber schon am ersten Anstieg setzte ich mich an die Spitze des Feldes und als ich oben 20 m Vorsprung hatte, dachte ich kurz nach…. Schaute auf das Foto meiner Nichte, welches ich mir auf den Vorbau geklebt hatte… VOLLGAS- FÜR DICH !!!
Also- Soloauftritt von 4 Runden von Crazy Janny zum Europameistertitel und dem 3 Sieg beim 3. Rennen vom Cup-. Nun habe ich 2 Trikots und ne GOLDmedaille ( EM und Cupführung ) Was will man mehr !!!!"
25. Mai 2008
Jan im LeadertrikotTraumergebnis für das Werksteam
Doppelsieg von Jan Rösel und zweifacher Sieg in Garmisch von Nancy Scholz und Gerhard Burghardt
Wenn es nur immer so laufen würde. Jan Rösel ging am Samstag beim 2. Lauf zum Berg-GermanA-Cup in Bergisch Gladbach an den Start. Er konnte souverän das Führungstrikot verteidigen und gewann den 2. Lauf.
Gleich am nächsten Tag fuhr Jan beim BIKEMAX Bike Marathon in Siedelsbrunn. Auch hier konnte er einen Sieg auf der kurzen Runde nach Hause fahren.
Aufgrund der am kommenden Wochenende beginnenden Bike Trans Germany gingen Nancy Scholz und Gerhard Burghardt beim Bike Festival in Garmisch auf die kurze Runde über 33 km und 700 hm an den Start. Insgesamt etwa 1000 Starter (laut Ansage) gingen auf die drei Distanzen. Auch die beiden hatten einen guten Tag erwischt. Nancy Scholz siegte bei den Damen und Gerhard Burghardt ebenfalls bei den Masters. Der Teamchef hatte einen absoluten Traumtag erwischt. Im Gesamtklassement auf der kurzen Runde kam der 53-jährige von 147 Fahrern mit einer Durchschnittsgeschwindkeit von 23,67 km/h auf den 18. Gesamtplatz.
Udo Hollwede ging auf der Mitteldistanz bei der Elite an den Start. Er belegte von 412 Startern einen guten 23. Platz. Mit diesen Ergebnissen kann man mehr als zufrieden sein.
19. Mai 2008
Hanniball XLC Pro 1.90 - 2.10 127 TPIErfolg in der Fränkischen Schweiz
Ein 3. und ein 4. Platz in Hollfeld
Der Wettergott hatte es gut gemeint mit Nancy Scholz und Gerhard Burghardt, die sich die mittlere
Runde vornahmen. Hatte es in der Nacht noch geregnet, zeigte sich die Strecke in Hollfeld jedoch in
einem ausgezeichneten Zustand. Eine Runde betrug 35 km mit ca. 850 hm die von Nancy und Gerhard
zweimal gefahren werden musste. Rund 600 Starter gingen, wie sich für viele Fahrer noch heraus
stellen würde, auf die schwere und sehr anspruchvolle Strecke. Aufgrund der guten
Streckenverhältnisse stellten die Trials und auch die Wurzelpassagen für die Haie keine großen
Probleme dar. Dagegen wurden die zahlreichen steilen Anstiege von vielen unterschätzt. Aus diesem
Grund beendeten zahlreiche Fahrer, die sich für drei Runden gemeldet hatten, nach der mittleren
Runde das Rennen. Dadurch entstand natürlich bei der Zeitmessung am Ende des Rennens ein
Durcheinander da diese Fahrer nun, unverständlicher Weise, für die mittlere Runden gewertet
wurden.
Nancy Scholz hatte diesmal eine guten Tag erwischt. Sie hatte weder Probleme mit den
Anstiegen noch mit den Wurzelpassagen. Keine Chance hatte sie jedoch einen Treppchenplatz zu
erreichen. die Konkurrenz war zu stark. Mit einem sehr guten, doch undankbaren 4. Platz erreichte
sie das Ziel. Gerhard Burghardt konnte sein gesetztes Ziel, ein Treppchenplatz zu erreichen,
erfüllen. Obwohl es nach 34 Kilometer nicht danach aussah. Hier riss ihm bei einem Kettenklemmer
die Kette ab und die Reparatur kostet einige Minuten. Dies war nun Motivation genug um bei der
zweiten Runde alles auf eine Karte zu setzten.
Die gesamte zweite Runde fuhr Gerhard Burghardt
meist am Limit und erreichte den dritten Platz. Ärgerlich nur, dass der Zeitverlust durch die Panne
ihm den zweiten Platz gekostet hat.
Vom Teamchef noch auf ein Wort zu den Reifen des
Teams:
„Wieder einmal hat sich der XLC Hannibal (2.10/127 TPI) in hervorragender Weise
bewährt. Dieser Allroundreifen beherrscht jeden Untergrund. Ob steinige Trials in Riva, rutschige
Wurzelpassagen oder schmierige Anstiege, dieser Reifen ist eine Klasse für sich. Seit bestehen des
Team haben wir schon mehrer Reifen namhafter Hersteller gefahren, aber dieser Reifen ist, ohne
Übertreibung, einfach gesagt Spitzenklasse.“
12. Mai 2008
Erfolgreiches Pfingstwochenende
Siege für Udo Hollwede und Jan Rösel
Jan Rösel ging in Betzdorf beim 1. Lauf zum Berg-german A Cup an den Start. Der CC-Kurz ging über 4
Runden, schnell und technisch sehr anspruchsvoll, Downhills und eine künstliche Sprungrampe
forderten einiges von den Fahrern. Nach 1 1/2 Runden war Jan endlich an der Spitzengruppe dran als
ihm in einem Downhill das Vorderrad weg rutsche und er stürzte. Dies wäre nicht so schlimm gewesen,
doch sein unmittelbarer Gegner fuhr ihm über das Hinterrad. Laut Jan tanzte das Hinterrad nun
Break-Dance unter ständigem lauten Krachen. Jan Rösel ging aufs Ganze, entweder top oder flopp. Das
Hinterrad hielt und er konnte mit 35 Sek. Vorsprung vor den zeitgleichen Andy de Roy (LA VITA/BMC)
und Manfred Kraus (Team Focus) den Sieg nach Hause fahren.
Udo Hollwede ging diese Wochenende
"fremd". Er stieg auf das Rennrad und konnte beim Wartenberger Pfingskriterium die
Herrenklasse für sich entscheiden.
09. Mai 2008
Ein hartes Stück Arbeit in Riva
Eine Top-Ten Platzierung, mehr war nicht drin
Das war ein hartes Stück Arbeit beim Marathon in Riva. Lagen doch die besten Voraussetzungen für
das Team vor. Nancy Scholz, Udo Hollwede und Gerhard Burghardt gingen für das Werksteam an den
Start, sie fühlten sich fit, für alle Startblock A und Sonnenschein beim Start, was will man mehr.
Hoch motiviert gingen alle an ihre Aufgabe. Udo auf die Ronda Extrema, Nancy auf die Ronda Grande
und Gerhard auf die Ronda Piccola. Gleich nach dem Start, die Strecke wurde zu letztem Jahr
geändert, ein ca. 20 km langer Anstieg hinauf bis San Giovanni. Die immer wieder kehrenden
Betonrampen mit 18 bis 20 % machten einem wirklich zu schaffen. Es lief einfach nicht an diesem
Tag. Kurz um, Udo belegte auf der Ronda Extrema von immerhin 170 Teilnehmern den 38. Platz. Nancy
Scholz wurde auf der Ronda Grande bei den Damen 23. und Gerhard Burghardt kam mit dem siebten Platz
unter die Top-Ten seiner Klasse.
20. April 2008
Durchwachsener Start in die neue Saison für das Werksteam
Sieg beim Corratec City Bike Marathon in München
Beim Kellerwald Marathon ging unsere neue Teamfahrerin Astrid Wagner auf der langen Runde an den Start. Leider hat sie einen schlechten Saisonstart erwischt. Nach gut 80 km mußte sie das Rennen aufgrund Knieproblemen aufgeben. Hier dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass sie ihr neues Bike erst einen Tag vor dem Rennen erhalten hat und sie keinerlei Möglichkeiten hatte das Bike auf sich abzustimmen. Nancy Scholz und ich gingen beim ersten Münchner City Bike Marathon an den Start. Das Interesse für diese Erstveranstaltung war wirklich überragend. 1300 Starter gingen auf die 60 km mit ca. 250 hm bzw. 87 km mit ca. 580 hm lange Runde. Das Bayr. Fernsehen war ebenfalls vor Ort und wird am Montag darüber berichten. Auf der langen Runde mußte man nach der 60 km Runde u.a. noch zweimal die Treppen des Olympiastadions hinauf laufen und dann drei Runden im Olympiapark fahren, wobei der Olympiaberg mit seinen kurzen aber steilen Anstiegen dreimal gefahren wurde. Nancy Scholz ging auf die 60 km Runde. Sie erwischte einen hervorragenden Start und lag bis etwa zur Hälfte der Strecke mit an der Spitze der Damen. Leider hat sie sich dann zweimal verfahren und so waren ihre guten Chancen auf eine Top-Platzierung verspielt. Wie gut Nancy Scholz trotzdem im Rennen war zeigt der achte Platz bei den Damen auf der 60 km Runde. Immerhin noch eine Top-Ten-Platzierung unter den 67 Starterinnen. Zu ihrer Entschuldigung muß schon gesagt werden, dass die Strecke teilweise äußerst schlecht beschildert war. Gut ein Drittel der Teilnehmer dürfte sich mehr oder weniger einmal verfahren haben.
Teamchef Gerhard Burghardt ging mit gemischten Gefühlen bei der langen Runde an den Start. Er war erst einen Tag vorher vom Trainingslager aus Riccione zurück gekehrt und die Beine waren nicht gerade in bester Verfassung. Aber das Training war doch richtig dosiert. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 km/h siegte der Teamchef in der Mastersklasse.
16. März 2008
24-h of Dubai abgebrochen
Fahrer auf der Rennstrecke verstorben
Mit vielen Eindrücken bin ich aus Dubai wieder zurück, leider aber auch mit einem traurigen Ende. Geplant waren ein paar Trainingstage und als Abschluss das Highlight, die 24-h of Dubai. Aber der Reihe nach. Ein im wahrsten Sinne des Wortes heißer Empfang in Dubai, denn durchschnittlich 32 Grad im Schatten machten so manchem Teilnehmer zu schaffen. Gleich am ersten Tag eine Stadttour mit 95 km. Dubai, eine Welt in anderen Dimensionen, Besichtigung des größten Hotels der Welt, dem Burij Al Arab, dem größten Bauwerk der Welt der Dubai Tower, es misst zur Zeit 650 Meter und ist noch im Bau. Keiner weiß wie hoch es eigentlich wird, man vermutet 1000 Meter. Dann der Gold-Souk, hier lagern 30 Tonnen Goldschmuck. Porsche Cayenne, Corvette, Ferrari und schwere Mercedes gehören zum Straßenbild. Eine 40 qm Wohnung in Sharjah (Klein-Dubai) kostet 2000 Euro Miete.
Eine weitere Tour ging dann in die Wüste. 45 km über Pisten und heißen Wüstensand, sowie ein auch eine Tour in die Berge des Scheichtum Oman, eine reine Bergfahrt über 16 km in einem Wadi, einem ausgetrockneten Flußlauf.
Am Donnerstag dann der Start um 16.00 h im Mamzar-Park, einem riesigen grünen Freizeitpark am Rande von Dubai. Ca. 100 Teilnehmer aus ganz Europa und auch aus Südafrika sowie Lokals (Einheimische) gingen an den Start. Nach ca. drei Runden verunglückte ein 44-jähriger deutscher Teilnehmer. Ich war etwa zwei Minuten nach dem Unfall bei ihm, aber soweit ich es feststellen konnte kam hier bereits jede Hilfe zu spät. Keiner hatte den Unfall gesehen. Drei Ärzte, davon zwei Teilnehmer waren schnell zur Stelle, aber eine Reanimation war vergeblich. Nach einer kurzen Fahrerbesprechung wurde das Rennen abgebrochen. Für mich sah es eher so aus, als ob der Fahrer einen Schwächeanfall oder einen Herzinfarkt erlitten hatte. Leider für alle ein schmerzliches und trauriges Ende.
Gerhard
Zwei Siege in 12 Stunden von Crazy Janny
Unser Onkel Janny beenden die Saison mit zwei Siegen und widmet das so erfolgreiche Jahr seiner verstorbenen Oma.
Ich schreibe mal über mich:
Vergangenes Wochenende stand der 5. Wertungslauf im
'Gerg-german:A-Cup 'auf dem Programm. Ein Nacht MTB Crosscountry Rennen in Daun (Eifel).
22 Uhr
war Start und 2000 Zuschauer warteten nur darauf, dass die Party stieg.
Ein 1,2km Rundkurs a'55
hm musste 6mal bezwungen werden.
Treppenabfahrten, Parkhausauf- und -abfahrten,
Heuballenspringen u.v.m. machten den Spaßfaktor aus. Ganz zu schweigen – von wegen wehr fährt um 22
Uhr noch Rädchen ohne Licht am Radl :)
Motto: Hai Speed von der ersten bis zur letzten
Minute.
3 Bänds, Technomusik mit Discobeleuchtung im Parkhaus und die vielen begeisterten
Zuschauer brachten/ versetzten dich in einen Rausch – einfach nur geil!
Nach dem Startschuß
setzte ich mich sogleich von meinem Starterfeld (Senioren 1)ab und hatte, nach 3 Runden, das eine
Minute zuvor gestarteten Herrenspitzenduo –erst ein und würde eher sagen überrollt/-holt
:)
Diese, mal andere Art von 'Fangmich-Spiel ' , sahen/verfolgten auch die Zuschauer und
feuerten/ heizten mich nur noch mehr an.
Zwei Runden vor Schluss ( leider :) ) hatte ich dann
einen so komfortablen Vorsprung, dass ich die Zuschauer in meine kleine Show einbezog. Hände
abklatschen auf 100m während der Fahrt gefolgt von einer 'La ola welle ' :) Spass PUR !!! Zum
Schluss machte ich dann noch ein Bedankungskniefall vor der Haupttribüne. Whou !!!! War dass ein
schönes Gefühl. Leider gibt es von diesen Momenten aus der Rubrik'das Leben des Crazy Jannys' keine
Bilddokumente- denn das war ja dunkel !! :)
Im Ziel bildete sich dann eine kleine Traube von
Zuschauern um mich- um sich mit mir zu freuen !!!!- SOO SCHÖNN
Dann hieß es Ausfahren,
Siegerehrung, Einpacken- Abfahrt
Auf der Autobahn gingen mir dann schon noch so'n paar
Bildergefühle durch den Kopf –den Freudentränen nah. Zumal ich diese Saison meiner aller, aller
liebsten Oma widme.
Es war mein 5. Sieg im 5. Rennen vom Cup. Da 5 Rennen von 7 in die Wertung
kommen – habe ich vorab schon den Cup unter Dach und Fach gebracht.
…. Um 3:00 Uhr und
500 km Autofahrt war ich dann im Bett ---um, um 10:00 ein Rennradkriterium in Mudau ( der Renner im
Odenwald) zu gewinnen. Start- Zielsieg nach einer Ausreißattacke nach 5 von 10 Runden ( 3,5km Runde
)
SOOOO und nun freut sich Janny auf die Hausmesse
– Bis GLEICH




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